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Das virtuelle Klassenzimmer gibt Ihnen einen kleinen Einblick in das Ausbildungsprogramm der Funeralitas:

Bild vergrößern Abschieds- und Trauerrituale entwickeln, Juni 2010

Das Seminar "Dem Abschied Tiefe geben - Abschieds- und Trauerrituale entwickeln" fand am 16. und 17. Juni 2010 zum 2. Mal statt. Geleitet wurde es diesmal von Ritualbegleiterin Johanna Neussl und Christine Pernlochner-Kügler gemeinsam.

Am 1. Tag erarbeitete Johanna Neussl mit den TeilnehmerInnen grundlegendes Wissen um Rituale, deren Sinn und Funktion. Sehr ausführlich wurde am ersten Tag schon auf die Ritual-Entwicklung eingegangen.

Am 2. Tag referierte Dr. Christine Pernlochner-Kügler über die Themen Trauer, Traumatisierung und die psychische Dynamik von Angehörigen beim Abschied vom Verstorbenen und bei der Trauerfeier. Stimmige Rituale können - zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt! - Emotionen unterstützen und starke Emotionen gleichzeitig kanalisieren. Es wurde aber auch ausführlich besprochen, wann Rituale im Prozess des Abschiednehmens fehl am Platz oder sogar gefährich sind.

Danach wurden passende Abschiedsrituale für verschiedene Situationen - am offenen und am geschlossenen Sarg - entwickelt und auch beübt.

Mit dabei waren diesmal:

Daniel Dalmonek - TrauerHilfe Bestattung Reumiller/VLG.
Erika Petschenig - TrauerHilfe Bestattung Petschenig/VLG.
DGKS Heidi Hammer-Gärtner - Stationsleitung, Kinderonkologische Station der Univ.-Klinik Innsbruck
DGKS Gertrud Verdross - Pflege-Fachlehrerin/Palliativpflege, AZW Innsbruck
Manfred Walzer - Bestattung Walzer, NÖ
Hans Kopeinig - Myroagoge, Dipl. Lebens- und Sozialbrater, Bestattung Kärnten
Mag. Philipp Überbacher - Bestattung Wolfsberg, KNT.



Foto: Die Teilnehmer erarbeiten gemeinsam mit Johanna Neussl Grundlagen der Ritualentwicklung.

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Bild vergrößern Ekel- und Belastungsmanagement, Juni 2010

Schon seit einigen Jahren gibt es gute Kontakte der TrauerHilfe in die Schweiz. 2007 schulten Markus Ploner und Christine Pernlochner-Kügler insgesamt 90 Einsatzkräfte der Kantonspolizei Basel in der Begleitung von Angehörigen beim Abschied von Verstorbenen. 2009 waren beide Referenten beim Kongress „Sterben und Tod“ in Flims, der von der Rechtsmedizin Chur organisiert wurde. Bei diesem Kongress knüpfte Christine Pernlochner Kontakt zu Wolf Schweitzer und dem Institut für Rechtsmedizin Zürich und freute sich sehr über eine Einladung zu einer Mitarbeiter-Fortbildung.Bei der Fortbildung, die letzte Woche stattfand, beschäftigten sich die ÄrztInnen und PräparatorInnen des IRM Zürich an zwei Tagen intensiv mit dem Thema „Ekel- und Belastungsmanagement“:
Kann man sich Ekel mit der Zeit abgewöhnen? Was belastet auch noch nach langjähriger Berufserfahrung? Welche Strategien gibt es für den Umgang mit belastenden Gefühlen in der täglichen Arbeit und bei besonders belastenden Einsätzen?
Das Team arbeitete eifrig mit, zeigte sich als sehr reflektiert und diskussionsfreudig. Ein Thema im Umgang mit dem Ekel-Management war unter vielen anderen die farbliche Gestaltung des Arbeitsbereiches. Auf Mischfarben wie z.B. Grünlich, Gelblich, Bräunlich, Rotbraun etc. sollte man nämlich verzichten. Es sind so genannte „dankbare Farben“, weil Verunreinigungen auf ihnen schlechter sichtbar sind. Diese Farben wirken selbst unrein, denn es sind die Farben von Körperflüssigkeiten, Ausscheidungen und Sekreten. Arbeitsbereiche in Kliniken und Bestattungsinstitute, die derart gestaltet sind, wirken daher schmuddelig und auch belastender auf die Mitarbeiter. Daher sollten klare Farben verwendet werden.
Was das Thema Farbgestaltung anlangt, kann das Institut für Rechtsmedizin Obduktionsräumlichkeiten in vorbildlichem Knallgrün und Blau vorzeigen!


Foto: Wolf Schweitzer (Mitte) und zwei seiner Kollegen präsentieren die farbpsychologisch gut gewählten knallgründen Wände des Obduktionsraumes am IRM Zürich.


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Bild vergrößern Die Trauerrede, März 2010

"Ihr Auftritt bitte!" hieß es am 3. und 4. März bei unserem ersten Seminar zum Thema "Die Trauerrede - Professionelle Rhetorik und Körpersprache" für BestatterInnen.

Und den Auftritt hatten ausnahmslos alle TeilnehmerInnen, denn geübt wurde 2 Tage lang vor laufender Kamera. Das sichere Stehen ohne Rednerpult, der richtige Einsatz von Gestik und das freie Sprechen einer Rede wurden gelernt und trainiert. Beim Stabilitätstraining übten wir, wie wir auch sicher wirken können, wenn wir unter Druck stehen und sehr nervös sind.

Zu den Inhalten gehörte aber auch der spannende Aufbau einer Rede im Allgmeinen und darauf aufbauend erarbeiteten wir eine Struktur für den Aufbau von Trauerreden. Am Nachmittag des 2. Tages hielt jeder Teilnehmer seine im Seminar erarbeitete Trauerrede und bekam Feedbacks von den inzwischen professionell geschulten und kritischen KollegInnen.

Nervös waren wohl alle, aber gelernt haben wir enorm viel und jede Menge Spaß hatten wir natürlich auch.

Mit Hochspannung mit dabei waren:

1. Petra Kustrin - Bestattung Tempora, Amstetten (NÖ)
2. Thekla Knoll - Bestattung Knoll, Perg (OÖ)
3. Thomas Baumann - Bestattung Sterzl, St. Johann/Pongau (SZB)
4. Paul Oberhuber - TrauerHilfe Bestattung Oberhuber, Waidhofen/Krems (OÖ)
5. Edeltraud Oberhuber - TrauerHilfe Bestattung Oberhuber, Waidhofen/Krems (OÖ)
6. Uli Gradl - TrauerHilfe Bestattung Zöttl, Kufstein (T)
7. Günter Frittum - TrauerHilfe Bestattung Frittum, Wullersdorf (NÖ)
8. Heinz Pichler - TrauerHilfe Bestattung Kitzbühel (T)
9. Christine Pernlochner-Kügler - TrauerHilfe Bestattungen, Innsbruck (T)

Foto: Mag. Wolf Hagen erklärt, wie man gut und sicher wirkt und welche Körperhaltung dem Redner selbst Sicherheit gibt.

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Bild vergrößern Grundversorgung&Abschiednahme, März 2010

Am 3. und 4. März hatten wir ein kleines Jubiläum: Das Seminar "Hygienische Grundversorgung & Abschiednahme" fand zum 10. Mal statt und war wieder voll ausgebucht.

Das erste Seminar führten wir im Juni 2005 als Betriebsschulung der TrauerHilfe Bestattung O. Lechner durch. Im Jahr 2006 nahmen an den 3 Grundversorgungs-Seminaren, die in Tirol und Vorarlberg stattfanden, ausschließlich TrauerHilfe-MitarbeiterInnen statt, doch bereits 2007 durften wir TeilnehmerInnen aus allen Bundesländern begrüßen. Zweimal schon waren wir auch zu Gast in Villach. Ein öffentliches Seminar zur Hygienischen Grundversorgung & Abschiednahme fand im Mai 2007 in der Bestattung Villach statt. Im November 2009 führten wir dort eine große Betriebsschulung für die Bestattung Kärnten durch.

Inhaltlich wird das Seminar laufend aktualisiert und auf dem neuesten Stand gehalten. Für uns Referenten (Markus Ploner und Christine Pernlochner-Kügler) ist es in Vorbereitung, Organistion und Durchführung zwar sehr aufwändig, aber wir freuen uns immer schon im Vorfeld darauf und gehen mit tollen Feedbacks und voller Motivation aus dem Seminar hinaus

Diesmal waren mit dabei:

1. Lukas Lechner (TrauerHilfe O. Lechner)
2. Dominik Meingassner (TrauerHilfe Krematorium/TrauerHilfe O. Lechner)
3. Markus Helbock (TrauerHilfe Helbock)
4. Daniel Moosmann (TrauerHilfe Helbock)
5. Günter Frittum (TrauerHilfe Frittum)
6. Hubert Rottensteiner (Bestattungsdienst Rottensteiner, Ritten/Bozen)
7. Johann Treichl (TrauerHilfe Bestattung Linser)
8. Thomas Kofler (Beerdigungsinstitut Kofler, Sterzing)
9. Dr. Jonas Christanell (BestattungenChristanell, Naturns/Bozen)
10. Christof Gasser (Bestattung Chrisof Gasser, Sand in Taufers/Bruneck)

Beide Tage voll mit dabei war diesmal auch die Dokumentar-Filmemacherin Dr. Susanne Eigenheer. Sie recherchiert derzeit für einen Dokufilm bei uns. Die Dreharbeiten beginnen im Herbst 2010.

Foto: Die Teilnehmer verfolgen konzentriert den Ausführungen über die Durchführung der Grundversorgung. Nach einer ausführlichen theoretischen Vorbereitung geht es in die Praxis.

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Bild vergrößern Betriebsschulung der Bestattung Kärnten, Nov. 2009

Eine Betriebsschulung für 30 Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens bei laufendem Betrieb zu planen und durchzuführen, ist logistisch gar nicht so ohne. Dem Assistenten der Geschäftsführung der Bestattung Kärnten ist zu verdanken, dass trotz Erkrankungen (Schweinegrippe!) und einer parallel zu organisierenden großen Beerdigung die 3-tägige Schulung in Villach reibungslos durchgeführt wurde. Vom 17. bis 19. November waren die Moderne Verstorbenenversorgung in Theorie und Praxis und auch die Begeleitung von Abschiednahmen Thema folgende MitarbeiterInnen waren mit dabei:

Mario Wagenleitner , Ingo Sternig, Mag. Hermine Heuer, Verena Sternig, Kurt Frank, Wolfgang Prettenthaler, Marcel Omann, Werner Jersche, Alexander Regner, Hannelore Bauer, Michael Zarf, Johann Matheuschitz,
Manuel Mikula, Beate Bodner, Oskar Michitsch, Christian Lorenz, Arno Schlimme , Angelika Mayer, Herbert Roßmann, Horst Trinker, Matthias Spitzer, Dieter Pettauer, Günter Fitzko, Alfred Trampitsch, Johanna Schratzer, Michael Waldl, Willibald Zechner


Foto: Ch. Pernlochner-Kügler im Theorie-Vortrag zum Thema Moderne Verstorbenen-Versorgung und Abschiednahme.

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Bild vergrößern Abschieds- und Trauerrituale entwicklen, Okt. 2009

Es gibt eine tiefe Sehnsucht nach sinnstiftenden Feiern und Ritualen zu allen großen Ereignissen im Leben wie Geburt, Heirat, Tod. Gerade im Trauerfall ist es für viele Menschen wichtig, die Abschiedsfeier in Gemeinschaft mit Familie und Freunden begehen zu können. Heute werden traditionelle Abläufe von Trauerfeiern häufig als starr, leer, unpersönlich und trostlos empfunden –als Inszenierungen ohne Kontakt zum Verstorbenen. Dabei wäre es ja gerade der Sinn von Ritualen Leere und Sprachlosigkeit mit etwas zu füllen, das uns in Zeiten des Umbruchs, des Abschieds oder des Neubeginns Halt gibt.

Aus diesem Grund fand am 15. und 16. Oktober zum ersten Mal das Seminar "Dem Abschied Tiefe geben - Abschieds- und Trauerrituale entwickeln und feiern" im TrauerHilfe Krematorium Kramsach in Tirol statt. Ziel des Seminars war es, BestatterInnen und TrauerrednerInnen sensibel zu machen für die individuellen Gestaltung von Trauerfeiern. Geleitet wurde das Seminar von Johanna Neußl, der Pionier-Frau in Sachen Rituale in Österreich.

Zwei spannende Seminartage mit vielen neuen Eindrücken und Ideen verbrachten:

1. Maria Anna Frittum - Bestattung Frittum, Wullersdorf (NÖ)
2. Thekla Knoll - Bestattung Knoll, Perg (OÖ)
3. Hans Eberl - TrauerHilfe Bestattung Kitzbühel (T)
4. Othmar Lechner - TrauerHilfe Bestattung O. Lechner, Schwaz/Jenbach/ Fügen/Kramsach (T)
5. Christine Pernlochner-Kügler - TrauerHilfe Bestattungen, Innsbruck (T)
6. Ulli Gradl - TrauerHilfe Bestattung Zöttl, Kufstein (T)
7. Christian Bergmeister - TrauerHilfe Bestattung Bergmeister, Lienz (T)


Foto: Die Seminarteilnehmer bei einem alternativen Abschiedsritual im Raum des Abschieds im Krematorium.

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Bild vergrößern Das Trauergespräch, Verkaufstraining, Sept. 2009

Am 28. und 29. September fand zum 5. Mal unser Seminar "Das Trauergespräch - Verkaufstraining für BestatterInnen" statt. Die TeilnehmerInnen wurden zum Teil in ihrem bisherigen Verhalten den Kunden gegenüber bestätigt, sie nahmen aber auch auch viel Neues mit und haben nun das Werkzeug für die bewusste Gestaltung von Gesprächen in Begleitung, Beratung und Verkauf. Gelernt und geübt wurden auch Gesprächstechniken, mit denen ein Gespräch im positiven Sinne gesteuert und geführt werden kann. Damit nach der Fortbilduing nichts vergessen wird, gab es wie immer umfangreiche Unterlagen.

Mit dabei waren diesmal:

1. Klaus Ostermann, Bestattung Kunz, Niederösterreich
2. Anna Maria Frittum, TrauerHilfe Bestattung Frittum, Niederösterreich
3. Willi Götzenbrucker, Bestattung Leoben, Steiermark
4. Gerhard Buzik, Bestattung Leoben, Steiermark
5. Brigitte Baumann-Mösinger, Bestattung Sterzl, Salzburg
6. Christa Steinmayer, TrauerHilfe Bestattung Zöttl, Tirol
7. Monika Heidegger, TrauerHilfe Bestattung Heidegger, Tirol
8. Thekla Knoll, Bestattung Knoll, Oberösterreich

[1. 10. 2009] Ch Pernlochner-Kügler
Foto: Zwei umfangreiche Skripten zu den Grundlagen der Kommunikation im Trauergespräch und zur Trauerpsychologie (Teil 1)sowie zum erfolgreichen Verkaufen (Teil 2) sind im Preis inkludiert.

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Bild vergrößern "Bestattung Backstage", am 14. Juli 2009

17 Volks-, Haupt- und Berufsschul-LehrerInnen aus ganz Tirol besuchten im TrauerHilfe Krematorium Kramsach die Fortbildung "Bestattung Backstage" im Rahmen der Sommerhochschule der Pädagogischen Hochschule Tirol. Unter der Leitung von Dr. Christine Pernlochner-Kügler betrachteten die LehrerInnen das leben einen ganzen Tag lang „von der anderen Seite her“. Die TeilnehmerInnen erlebten einen spannend gestalteten Tag bei laufendem Betrieb im TrauerHilfe Krematorium in Kramsach, wo der Tod Alltag ist, und bekamen das Rüstzeug und zahlreiche Anregungen für einen sicheren und angstreduzierenden Umgang mit Kindern, Jugendlichen und nicht zuletzt - mit sich selbst.

Inhalte der Veranstaltung waren:
1. Mit der "Was-kommt-danach?-Box" wurden alle Fragen rund um das Thema "Tod und Bestattung" beantwortet.
2. Das Verständnis vom Tod und vom toten Körper in den Entwicklungsphasen des Menschen
3. Abschiede vom Verstorbenen mitgestalten: Was ist üblich und was ist möglich?
4. Kinder und Jugendliche richtig vorbereiten und begleiten
5. Krisenintervention bei Todesfällen in der Schule



Foto: Einfuhr eines Sarges in den Kremationsofen
[20. 7. 2009] Ch Pernlochner-Kügler

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Bild vergrößern Grundversorgungsseminar, Juni 2009

Am 24. und 25. Juni 2009 war unser Grundversorgungsseminar wieder voll ausgebucht. Auffallend und erfreulich ist, dass immer mehr Frauen teilnehmen. (Aufpassen, Männer! Wir Frauen unterwandern eine bislang männlich dominierte Branche! ;-)

Unser neuer Veranstaltungsort Kramsach bewährt sich sehr gut: Die Theorie am ersten Seminartag findet im Seminarraum des TrauerHilfe Krematoriums Kramsach statt, die Praxis am 2. Seminartag im Versorgungsraum der TrauerHilfe Bestattung O. Lechner in Kramsach.

Folgende Teilnehmer waren diesmal mit dabei:


1. Josef Laiminger (Rotes Kreuz Kufstein,Tirol)
2. Thomas Baldauf (TrauerHilfe Mag. Müller, Innsbruck, Tirol)
3. Bergmeister Christian (TrauerHilfe Bergmeister, Lienz, Osttirol)
4. Othmar Stuchly (Bestattung Othmar Stuchly, Thüringen, Vorarlberg)
5. Helmut Burtscher (Bestattung Othmar Stuchly, Thüringen, Vorarlberg)
6. Ulli Gradl (TrauerHilfe Zöttl, Kufstein, Tirol)
7. Josef Bayerl (Bestattungen Neumann, Speichersdorf,Deutschland)
8. Manfred Mörtenhuber (Bestattung Mörtenhuber, Kremsmünster, OÖ)
9. Gabriele Mörtenhuber (Bestattung Mörtenhuber, Kremsmünster, OÖ)
10.Beatrix Lang (Bestattung Beatrix Lang, Kematen/Krems, OÖ)



Foto: Ulli Gradl, Christian Bergmeister, Josef Laiminger mit Christine Pernlochner-Kügler bei der Praxisanleitung.

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Bild vergrößern Trauer und Behinderung

Menschen mit geistiger Behinderung haben besondere Bedürfnisse, - vor allem natürlich dann, wenn sie einen wichtigen Menschen durch den Tod verlieren. Das Thema "Trauer und Behinderung" ist allerdings kaum untersucht, die Fachliteratur dazu, lässt sich an einer Hand abzählen.

In den Behinderteneinrichtungen ist das Thema neu, wird aber vermehrt diskutiert. Familien "vergessen" ihre behinderten Familienmitglieder häufig, wenn ein anderes Familienmitglied stirbt und so werden Behinderte aus den Trauerritualen und den Trauerfeierlichkeiten ausgeschlossen. Häufig wird ihnen gar nicht mitgeteilt, wenn jemand gestorben ist. "Sie verstehen es eh nicht!", heißt es dann. Oder: "Wir wollen sie damit nicht belasten." Egal wie schwer eingeschränkt ein behinderter Mensch ist: Wenn eine ihm wichtige Bezugsperson stirbt, dann ändert sich etwas in seinem Leben. Und damit erfährt der Mensch natürlich einen Verlust und zwar einen Verlust, den er nicht versteht, weil es ihm nicht gesagt wurde.

Diesem Thema widmete sich das Gesundheitspädagogische Zentrum des Landes Tirol: Im Rahmen der Ausbildung zur "Behinderten-Fachbetreuung" fand am 28. Juni ein Fortbildungstag mit Dr. Christine Pernlochner-Kügler statt, an dem sich 17 angehende Behinderten-FachbetreuerInnen intensiv damit auseinandersetzten, wie behinderte Menschen auf verschiedenen kognitiven Niveaus den Tod verstehen, wie sie trauern und wie man sie ihren ganz individuellen Bedürfnissen entsprechend in der Trauer begleiten und unterstützen kann.

Foto: "Wo bist du?" by Viktor Schwabenland/ Quelle: www.pixelio.de
3.6.2009/C. Pernlochner-Kügler

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Bild vergrößern Das Trauergespäch - Verkaufstraining, Juni 2009

Am 27. und 28. April 2009 fand zum vierten Mal unser Seminar "Das Trauergespräch - Verkaufstraining für BestatterInnen" statt.

Um Kunden bedarfsorientiert zu beraten und erfolgreich zu verkaufen, ist es wichtig, in die Welt des Kunden einzutauchen. Wie man einen guten Kontakt zum Kunden herstellt, die Beziehungsebene im Gespräch stärkt und welche Besonderheiten im Gespräch mit einem trauernden Menschen berücksichtigt werden müssen, dass Verkauf und Verkausargumente auch ankommen und angenommen werden können, zeigten Wolf Hagen und Christine Pernlochner-Kügler wieder in bewehrter Kombination der Themen "Kommunikation mit Menschen im Ausnahmezustand, Trauer und Verkaufspsychologie".


Mit dabei waren diesmal:

Joachim Fürpaß (Bestattung Leoben)
Manuela Laure (Bestattung Leoben)
Ernst Hofstätter (Bestattung Hofstätter)
Petra Rieser (TrauerHilfe Bestattung Linser)
Isabella Linser (TrauerHilfe Bestattung Linser)
Thomas Baldauf (TrauerHilfe Bestattung Mag. Müller/Platzer, Innsbruck)
Markus Hauser (TrauerHilfe Bestattung Longo, Reutte)
Christian Bergmeister (TrauerHilfe Bestattung Bergmeister, Lienz)




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Bild vergrößern Grundversorgungsseminar, Tirol, November 2008

Bei unserem 8. Seminar zur "Hygienischen Grundversorgung und Abschiednahme" am 26. und 27. November durften wir wieder eine tolle Gruppe begrüßen! Diesmal waren (neben der Referentin) wieder 2 Frauen mit dabei!

Die Zusammenstellung der Themen und der Aufbau des Seminars hat sich auch dieses Mal wieder bewährt:

Am 1. Tag waren die Trauerpsychologie, die Vorbereitung und Begleitung von Abschiednahmen und der Umgang mit Ekel u. a. belastenden Gefühlen in der Arbeit mit dem Körper Thema.
Am 2. Tag widmeten wir uns den Themen Hygiene im Bestattungsbereich, Rechtsmedizin und der Hygienischen Grundversorgung in Theorie und Praxis.

Mit dabei waren:

Gertraud Wimmer (Bestattung Gasteinertal, Bad Gastein, A)
Petra Kustrin (Bestattung Tempora, Amstetten, A)
Achim Linder (Leiter des Kriseninterventionsdienstes Lindau, D)
Günther Baumgartner (Bestattung Hans Weichselgärtner, Landshut, D)
Elmar Neumann (Bestattungen Neumann, Speichersdorf, D)
Thomas Baumann (Bestattung Sterzl, St. Johann/Pongau, A)
Alexander Kiener (Betriebsleiter TrauerHilfe Krematorium Kramsach, A)
Hans Eberl (TrauHilfe Bestattung Kitzbühel)
Franz Huber (TrauerHilfe Bestattung Linser)



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Bild vergrößern Kinder und behinderte Menschen richtig begleiten

"Wie ist das, wenn man tot ist? – Menschen mit besonderen Bedürfnissen richtig begleiten", war das Thema einer 2-tägigen Fortbildung im Institut Hartheim - Kompetenzzentrum für Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung unter der Leitung von Dr. Christine Pernlochner-Kügler.

Schon für den gesunden erwachsenen Menschen ist der Tod sehr schwer zu begreifen. Der eigene Tod ist überhaupt "undenkbar". Kein Wunder also, dass wir große Schwierigkeiten mit diesem Thema haben. Für Kinder und geistig behinderte Menschen ist der Tod aber noch unfassbarer. Der Tod gehört zum Leben und wer das erkannt hat, weiß auch, dass wir die Vorbereitung auf den Tod mit in die Vorbereitung auf das Leben aufnehmen müssen.

Wie können wir den Tod Kindern und behinderten Menschen aber besser begreifbar machen?
Wie können wir sie ihrem geistigen Entwicklungsstand entsprechend vorbereiten und im Trauerfall entsprechend begleiten?

Im Seminar wurden Todeskonzepte und Trauerreaktionen der unterschiedlichen kognitiven Niveaus besprochen, wie man Kinder und behinderte Menschen je nach Entwicklungsstand in ihrer Trauerarbeit unterstützen und begleiten kann, war Thema des Workshops.


Das Thema "Trauer und Behinderung" ist absolutes Neuland. Derzeit gibt es im deutschsprachigen Raum nur ein Fachbuch zu diesem Thema. Mit dieser theoretischen Grundlage, mit Erkenntnissen der Entwicklungspsychologie und mit den Erfahrungen der TeilnehmerInnen aus der Praxis sind 2 wertvolle Tage gelungen, die uns alle in diesem Neuland einige Schritte weitergebracht haben.

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Bild vergrößern Rettung Tux zu Besuch

Am 25. Oktober besuchte uns das Team der Rettung Tux für einen Nachmittag in der TrauerHilfe Bestattung Mag. Müller: "Was kommt danach?" war das Thema.
Die insgesamt 5 Stunden vergingen für alle wie im Flug: Die WKD-Box wurde ausgepackt und anschließend informierte sich das Team genau über die Möglichkeiten der modernen Verstorbenenversorgung.

Bei solchen Fortbildungen ist der Erfahrungsaustausch für beide Seiten - für Einsatzkräfte wie für uns Bestatter - immer eine Bereicherung! Es verbessert sich die Zusammenarbeit, wenn Berufsgruppen, die an der selben Schnittstelle arbeiten, voneinander wissen, was jeweils wichtig ist.

Foto: Eine gesunde Portion Humor hilft bei der intensiven Auseinandersetzung mit der schweren Thematik rund um die Themen Tod, Abschied, Trauer und Bestattung.

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Bild vergrößern Palliativpflege-Unterricht in der Bestattung

Ein neues Ausbildungsjahr hat in den Pflegeschulen begonnen und auch heuer freuen wir uns wieder, dass die TrauerHilfe Funeralitas einen wichtigen Beitrag im Rahmen des Faches Palliativpflege leisten darf.

Seit drei Jahren gibt es eine Kooperation zwischen der Fortbildungsabteilung Funeralitas der TrauerHilfe Bestattungen und dem Ausbildungszentrum West (AZW) für Gesundheitsberufe in Innsbruck und Hall: Im 2. Ausbildungsjahr besuchen wir verschiedene Ausbildungen der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen mit der "Was-kommt-danach?-Box" und im 3. und letzten Ausbildungsjahr besuchen uns die angehenden PflegerInnen im Bestattungsinstitut:
Praxisbezogener Unterricht klärt nicht nur offene Fragen, sondern reduziert auch Ängste und Angstphantasien.

Foto: "Wie sind Särge eigentlich verschlossen? Sind die nur verschraubt oder sind sie zusätzlich verkittet, verlötet oder verklebt?" Die SchülerInnen aus dem 3. Ausbildungsjahr/6. Modul vom AZW Innsbruck wissen es jetzt ganz genau!

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Bild vergrößern Das Trauergespräch, Verkaufstraining, Mai 2008

Im neuen TrauerHilfe Krematorium in Kramsach fand am 20. und 21. Mai 2008 zum dritten Mal unser Seminar "Das Trauergespräch - Verkaufstraining für BestatterInnen" statt.

Im Trauergespräch ist der Bestatter Berater, Organisator und Begleiter. Dass er dabei auch Verkäufer ist, wird meist unter den Tisch gekehrt, denn trauernden Menschen etwas verkaufen zu wollen, wirkt für viele auf den ersten Blick "unmoralisch" oder sogar "pietätlos". Und doch: Der Bestatter verkauft an den trauernden Kunden Dienstleistungen und Produkte.

Im zweitägigen Seminar war es uns wichtig zu zeigen, dass erfolgreicher Verkauf und Ethik sich nicht widersprechen, solange sich Beratung und Verkauf des Bestatters an den Bedürfnissen des Kunden orientieren und beide einen Gewinn erzielen.

Wolf Hagen zeigte wieder wie Bestatter kundenorientiert verkaufen können und Christine Pernlochner-Kügler gab Einblick in die psychische Situation des trauernden Kunden und vermittelte Grundlagen in der Begleitung in Krisensituationen.

Mit dabei waren diesmal:

Thomas Hinterndorfer (Bestattung Tempora, Amstetten, NÖ)
Elfi Schmoll (Bestattung Tempora, Amstetten, NÖ)
Mag. Katharina Obermoser-Strack (Bestattung Dewanger, Purkersdorf, NÖ)
Veronika Oberhofer (Bestattung Weichselgärtner, Landshut,DE)
Marie Klinger (Bestattung Piperger, Korneuburg, NÖ)
Jürgen Sulzenbacher (Bestattung Bergmeister, Lienz, OT)
Harald Pötzl (Bestattung Mag. Müller, Innsbruck, T)



Foto: Thomas Hinterndorfer, Katharina Obermoser Strack, Marie Klinger und Vroni Oberhofer.

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Bild vergrößern Was kommt danach? ... im Krematorium

Die TrauerHilfe will Transparenz im Bestattungsbereich schaffen, Türen öffnen und Berührungsängste abbauen. Wir möchten behutsam ein Tabu brechen und wieder zur Realität des Todes hinführen, die zwar schmerzhaft ist, aber viel weniger schlimm und krankmachend als die Phantasien, welche durch Tabuisierung, Uninformiertheit und filmische Inszenierungen entstehen.
In unseren Seminaren und Workshops geben wir Einblicke in unsere Arbeit, informieren über moderne Techniken der Verstorbenenversorgung, über neue Möglichkeiten Abschied zu nehmen und über erweiterte Angebote im Bestattungswesen. Wer nicht weiß, welche Möglichkeiten und Angebote von seiten der Bestatter es hier gibt und dass sich in den vergangenen 5 Jahren sehr viel verändert hat, kann sich nicht gut auf Todesfälle in der Familie oder auf den eigenen Abschied vorbereiten.

Um sich Einblick in die Welt der Bestatter zu verschaffen und sich zu informieren, besuchten uns am 17. und 22. April 40 PflegerInnen des Altersheim Jenbach für jeweils 5 Stunden im neuen TrauerHilfe Krematorium in Kramsach.
An den beiden Vormittagen ging es intensiv um die Frage, was uns nach dem Tod erwartet. Christine Pernlochner-Kügler packte mit den PflegerInnen die WKD-Box im neuen Seminarraum des Krematoriums aus und gab Einblicke in eine Welt, die auch für PflegerInnen neu ist: Bestattungsformen, Abschiedsgestaltung und Verstorbenenversorgung waren die Schwerpunkte des Vormittags. Wichtig ist bei diesem Workshop aber auch, die Teilnehmer zum Nachdenken darüber anzuregen, was sie für ihren Abschied selber wollen oder eben nicht wollen.

Da die beiden Workshops bei laufendem Betrieb des Krematoriums stattfanden, konnten die PflegerInnen die letzten Abschnitte eines Menschen und seinen Wandlungsprozess vom Körper zur Asche miterleben.


Foto: Der neue Seminarraum im TrauerHilfe-Krematorium in Kramsach ist hell und freundlich: Hier trifft man den Tod und kann erfahren, dass die Auseinandersetzung mit Ängsten stark machen kann und dass man mit dem Tod gut leben kann, wenn man ihm einen Platz gibt.

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Bild vergrößern Grundversorgungsseminar: Tirol, Dezember 2007

Bei unserem 7. Seminar zur "Hygienischen Grundversorgung & Abschiedspsychologie" am 13. und 14. Dezember durften wir zum 1. Mal 3 Frauen begrüßen, die als Bestatterinnen in den Bereichen Außendienst und Verstorbenenversorgung aktiv tätig sind. Mit den 8 starken Männern im Seminar konnten sie es theoretisch wie praktisch locker aufnehmen.
Allerdings waren wir Frauen uns von Anfang an einig: Ohne Männer geht es im Bestattungsbereich natürlich nicht! Und die insgesamt 4 Frauen (3 Teilnehmerinnen plus 1 Referentin) haben sich über die insgesamt 9 Männer (8 Teilnehmer plus 1 Referent) im Seminar natürlich sehr gefreut ... (9:4=2,25;-)

Die Durchmischung hat uns allen gut getan und hat gezeigt: Es braucht beide und - Männer wie auch Frauen können psychologisch wie thanatopraktisch kompetent und einfühlsam sein!

Mit dabei waren diesmal:

Dominik Siebenrok (Bestattungen Bayer, Memmingen, DE)
Johannes Ettmüller (Bestattungen Bayer, Memmingen, DE)
Andreas Niggl (Bestattungen Niggl, Lechbruck, DE)
Eduard Gampp (Bestattung Gampp, Jestetten, DE)
Angelika Gampp (Bestattung Gampp, Jestetten, DE)
Marlitta von Kleist (Ammerland Bestattungen, Dießen/Ammersee, DE)
Gerhard Öhlackerer (Bestattung Gohm, Feldkirch, A)
Manuel Ram (Bestattung O. Lechner, Schwaz, A)
EdeltraudOberhuber (Bestattung Oberhuber, Neuhofen/Krems, A)
Paul Oberhuber (Bestattung Oberhuber, Neuhofen/Krems, A)
Rudolf Eglseer (Bestattung Tempora, Amstetten, A)


Foto: Die drei Frauen bei der Hygienischen Grundversorgung eines Verstorbenen:
Angelika Gampp hat das Seminar von ihrem Mann als Geburtstagsgeschenk bekommen. (Warum auch nicht!?)
Marlitta von Kleist ist Bestatterin und Hebamme zugleich. Anfang und Ende haben einiges gemeinsam, weiß sie aus Erfahrung.
Edeltraud Oberhuber packt sowieso immer und überall mitan und zeigte viel Geschick bei komplizierter Versorgungstechnik!

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Bild vergrößern Was kommt danach? 2 - 3B, Volksschule Rum, 2007

Nach dem Vormittag, den die Volksschulklasse in der TrauerHilfe verbrachte, war das Projekt noch nicht zu Ende. Im fächerübergreifenden Projektunterricht "Religion - Sachunterricht - Werken" bemalten die 3.-Klässler einen Sarg.
Wenn abseits von einem Trauerfall in der Familie, ein Sarg ganz unbeschwert bearbeitet werden kann und die Stimmung nicht durch Trauer und Angst gedrückt ist, können Kinder Berührungsängste abbauen und spüren, dass der Tod ein Teil des Lebens ist, der auch in guten Zeiten seinen Platz haben kann, über den man reden und sogar lachen darf.

Im Trauerfall ist das Bemalen des Sarges für ein verstorbenes Kind oder einen verstorbenen Erwachsenen ein kindgerechtes Abschiedsritual und eine Möglichkeit für den Verstorbenen noch etwas zu tun. Kinder brauchen ihre eigenen Abschiedsrituale!
Malen ist außerdem kreativer Ausdruck von Trauer. Trauergefühle "müssen irgendwie raus", denn Trauer ist Ausdruck und Bewältigung gleichzeitig. Der Ausdruck über das Malen kann gerade für Kinder wichtig sein, weil sie über ihre Gefühle und über Erlebtes oft nicht sprechen können.

Foto: Max Pernlochner

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Bild vergrößern Was kommt danach? 1 - 3B, Volksschule Rum, 2007

Am 23. Oktober besuchte uns die 3B der Volksschule Rum: "Was kommt danach?" war zwar die Ausgangsfrage, aber bei der blieb es beim 3-stündigen Workshop natürlich nicht, denn Drittklässler haben ganz detaillierte Fragen und auch schon ganz konkrete Vorstellungen:

Was zieht man einer verstorbenen Person an und was darf man ihr mitgeben?
Wie sieht ein Sarg von innen aus?
Wie entsteht die Leichenstarre?
Wann ist man überhaupt tot? Und: Kann man da im Sarg unter der Erde wieder aufwachen?
Für was ist das Trockenschampon in der WKD-Box?
Kann man auch mit offenen Augen tot sein?
Und, und, und´...?

Beim Auspacken der WKD-Box wurden alle Fragen beantwortet. Danach schauten die Kinder in den Versorgungsraum und in die Kühlung.

Am Ende zeigte Michael Gassner den Kindern die Totenmaske seiner Oma und erzählte, wie sie gestorben ist und wie es für ihn war, als er sie in den Sarg legte.

Foto: Thomas Böhm, Tiroler Tageszeitung

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Bild vergrößern Das Trauergespräch, Tirol, Oktober 2007

Am 4. und 5. Oktober war zum zweiten Mal das Trauergespräch Thema unserer Fortbildungen für Bestattungspersonal. Der erste Tag war der Trauerpsychologie und der Gesprächsführung mit Menschen in Ausnahmesituationen gewidmet. Gemeinsam übten wir die Technik des aktiven Zuhörens, um auf die Bedürfnisse und Gefühle Trauernder eingehen zu können.
Am zweiten Tag konzentrierten wir uns auf das Thema „Verkauf“: Der Aufbau des Verkaufsgespräches nach einem erprobten Stufenplan, gezielt eingesetzte Fragestellungen und das Eintauchen in die Bedürfniswelt der KundInnen führen zum Erfolg.
Erfolgreich ist ein Trauergespräch dann, wenn beide Seiten - BestatterInnen und KundInnen - einen Gewinn erzielen.

Mit dabei waren diesmal:

Sabine Ettmüller, Bestattungen Bayer, Memmingen (DE)
Johannes Ettmüller, Bestattungen Bayer, Memmingen (DE)
Andreas Niggl, Bestattung Niggl, Lechbruck (DE)
Andreas Hitzinger, Bestattung Hitzinger, Neusiedl/See (B)
Jeannette Bösch, Bestattung Gohm, Feldkirch (VB)
Alexander Rapaic, Bestattung Gohm, Feldkirch (VB)
Thomas Ammann, Bestattung Ammann, Rankweil (VB)
Lukas Reisenzein, Bestattung Jesacher, Sillian (OT)


Foto: Johannes Ettmüller, Alexander Rapaic, Lukas Reisenzein, Thomas Ammann, Sabine Ettmüller und Andreas Niggl sind ganz Ohr, denn richtiges Zuhören und die richtigen Fragen an der richtigen Stelle sind die halbe Miete - das gilt für das Gespräch mit Trauernden gleichermaßen wie für das Verkaufsgespräch.

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Bild vergrößern Das Trauergespräch, Tirol, Juli 2007

Ein Trauergespräch im Bestattungsbereich zu leiten, bedeutet verschiedene Rollen und Fähigkeiten in sich zu vereinen: Die Rollen und Kompetenzen des Begleiters, des Beraters, des Organisators und des Verkäufers. Gerade die Rolle des Verkäufers scheint hier fehl am Platze zu sein und trotzdem: Im Rahmen des Trauergespräches sollten Produkte und Dienstleistungen verkauft werden, und zwar einer Gruppe von Menschen, welche sich zumeist gerade in einem Ausnahmezustand befinden.
Am 4. und 5. Juli nahmen wir daher erstmals das Trauergespräch genau unter die Lupe: Neben den für die Gesprächsführung wichtigen Aspekten der Trauerpsychologie, der Begleitung in der Trauerarbeit und der Gesprächsführung in Krisensituationen beschäftigten wir uns mit dem Thema „Verkauf“. Erfolgreiches Verkaufen orientiert sich nicht an den Produkten oder an dem was der Bestatter verkaufen will, sondern an den Bedürfnissen der trauernden Kunden. Eine Erkenntnis, die im Bestattungsbereich besonders wichtig ist, um einen schwierigen Spagat zu schaffen: dem Interesse am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens einerseits und der Empathie für die Trauernden und dem Handeln nach ethischen Werten andererseits.

Sensibel und unternehmerisch erfolgreich mit dabei waren:

Marina Paulweber, Bestattung Waibel, Kempten (DE)
Rudolf Beer Sen., Bestattung Beer, Amstetten (NÖ)
Othmar Lechner, Bestattungen Othmar Lechner, Schwaz -Jenbach - Kramsach (T)
Mariella Dautz, Bestattungen Othmar Lechner, Schwaz - Jenbach - Kramsach (T)
Helga Dimt, Kitzbühler Bestattung (T)
Angela Klocker, Bestattung Klocker, Längenfeld (T)
Ernst Pfanzelter (Bestattung Platzer, Innsbruck)
Jürgen Walder, Bestattung Bergmeister, Lienz (T)

Das Seminar war spannend und abwechslungsreich, hat uns allen Spaß gemacht und hat zur Verbesserung in Gesprächsführung und Verkauf im eigenen Unternehmen angeregt.




Foto: Rudolf Beer Sen. und Jürgen Walder üben die positive Verkaufssprache im Trauergespräch. Das ist nicht einfach, aber mit Knowhow und etwas Übung durchaus zu schaffen!

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Am 10. und 11. Mai fand unser Seminar "Hygienische Grundversorgung und Abschiedspsychologie" erstmals in der Städtischen Bestattung in Villach statt. Nachdem wir uns am 1. Tag vorwiegend psychologischen Themen widmeten (Trauer- und Abschiedspsychologie, Gesprächsführung mit Trauernden und Umgang mit belastenden Gefühlen in der Arbeit mit dem Körper) beschäftigten wir uns am 2. Tag mit der Hygiene im Bestattungsbereich, mit Grundlagen der Rechtsmedizin und mit der Hygienischen Verstorbenenversorgung. Nach dem praktischen Teil am Nachmittag übten wir gemeinsam eine Abschiednahme im Rollenspiel: Was in der Theorie so einfach erscheint, erweist sich in der Praxis als durchaus schwierig und bedeutet auch für den erfahrenen Bestatter Stress, denn er weiß wenig über den Verstorbenen und zunächst so gut wie gar nichts über die Angehörigen, die er begleiten soll.

Wir bedanken uns für die Gastfreundschaft der Bestattung Villach und freuten uns über unser motiviertes Teilnehmer-Team:

Marcel Omann (Städt. Bestattung Villach)
Helmut Pirolt (Städt. Bestattung Klagenfurt)
Manuel Mikula (Städt. Bestattung Klagenfurt)
Ferdinand Kokarnig (Städt. Bestattung Klagenfurt)
Artur Mörtl (Bestattung Mörtl, Kötschach-Mauthen)
Rudolf Striedner (Bestattung Ertl, Weissensee)
Jürgen Sulzenbacher (Bestattung Bergmeister, Lienz)
Philipp Überbacher (Städt. Bestattung Wolfsberg)
Andreas Hitzinger (Bestattung Hitzinger, Neudsiedl/See)

Foto: Philipp Mühlbacher, Marcel Omann, Jürgen Sulzenbacher und Helmut Pirolt im praktischen Teil des Seminars.

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Am 1. und 2. März fand unser erstes Grundversorgungsseminar 2007 statt. Diesmal öffneten wir im Rahmen der Funeralitas das Seminar für alle interessierten Bestatter: Wir freuten uns über Mitarbeiter aus TrauerHilfe-Betrieben, aber auch ganz besonders über unsere ersten "Gäste von auswärts" (E.T.s ;)

Sehr motiviert und mit Freude dabei waren:

Reinhard Kohnen, K&P Bestattungsservice GmbH & Co KG, Triberg (D)
Björn Müller, Bestattungen Bayer, Memmingen (D)
Peter Wallner , Bestattung Tempora, Amstetten (NÖ)
Andreas Marent, Bestattung Marent GmbH, Schruns (VB)
Wolfgang Gohm, Bestattung Gohm, Feldkirch (VB)
Gotthard Loretz, Bestattung Feuerstein, Bludenz (VB)
Lukas Reisenzein, Bestattung Jesacher, Sillian (OstT)
Ernst Pfanzelter, Bestattung Platzer, Innsbruck (T)

Zwei Tage waren zu kurz, waren wir uns einig, und wir treffen uns wieder: Spätestens beim Seminar für Fortgeschrittene!

Foto: Lukas Reisenzein, Gotthard Loretz, Ernst Pfanzelter und Peter Wallner in der Praxisanweisung.

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Am 15./16. Feber fand unser erstes Seminar „Professionelle Partenerstellung“ in einem sonnigen EDV-Raum hoch oben im Ibis-Acam-Bildungsturm statt. Die beiden Referenten Anton Klocker und Werner Jesacher haben die beiden Tage abwechslungsreich und humorvoll gestaltet und sorgten mit bewährtem Charme dafür, dass das Thema „Trauerdruck“ nicht traurig stimmte. Nach einem Spaziergang durch die Altstadt und die Theresienstraße, bei dem die TeilnehmerInnen mit eigenen Digitalkameras auf Motivsuche gehen mussten, entstanden wunderschöne Parten. Aus einem locker gestalteten Mix aus Unterricht für die ganze Gruppe und invidueller Betreuung konnten alle trotz unterschiedlichster Vorkenntnisse viel Neues lernen und mit nach Hause nehmen!




von hinten nach vorne: Heinz Pichler (Kitzbühler Bestattung), Heidi Reumiller (Bestattung Reumiller, Hard), Anton Klocker (Referent, Bestattung Klocker, Längenfeld)
nicht im Bild: Werner Jesacher (Referent, Bestattung Jesacher, Sillian), Isolde Segelbacher (Segelbacher Bestattungen, Tettnag), Jeannette Bösch (Bestattung Gohm, Feldkirch), Christian Bergmeister und Jürgen Sulzenbacher (Bestattung Bergmeister, Lienz), Silvia Kreidl (Bestattung Othmar Lechner, Schwaz)

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Trotz Hitze und schweißtreibender theoretischer und praktischer Arbeit ist die Stimmung der Teilnehmer nach dem 2-tägigen Seminar gut: Die Vorarlberger Bestatter zeigten große Motivation und viel Sinn für Humor.
Die einzige Frau und gleichzeitig einzige Tirolerin ist erleichtert: Trotz sprachlicher Schwierigkeiten hat sie sich mit den Xi-Bergern gut verstanden. Und sie kehrt mit einigen neuen Vokabeln aus den tiefsten Vorarlberger Slang-Gebieten nach Tirol zurück.

von links: Markus Ploner, Wolfgang Ritter, Peter Marent, Wilhelm Ammann, Werner Konzett, Markus Ammann;
vorne, von links: Alexander Rapaic, Martin Feistenauer, Christine Pernlochner-Kügler



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Die TeilnehmerInnen üben im Rollenspiel die Begleitung einer Abschiednahme am offenen Sarg.

Claudia (im Bild) von der Bestattung Longo aus Reutte kann nach dem Rollenspiel genau berichten, wie sie "als Verstorbene" den Abschied empfunden hat und ob es ein guter Abschied war.
Eine interessante Perspektive, die es in der Praxis zwar nicht gibt, die aber zum Nachdenken und Verbessern anregt.





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Auch Theorie kann anstrengend sein! Aber Josef Heidegger (Bestattung Heidegger, Trins - Neustift) lässt sich die gute Laune damit nicht verderben.



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Die Teilnehmer der Fortbildung "Hygienische Grundversorgung und Abschiedspsychologie" bereiten sich auf die Praxis vor.

Im Bild: Hannes, Oswald und Wolfgang (Bestattung Othmar Lechner)
Im Hintergrund: Johannes Bauer (Thanatologe aus Fürth, Bestattungen Burger)



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Bild vergrößern Grundversorgungsseminar: Vorarlberg, Feber 2006

Darf man sich denn als Bestatter/Bestatterin ekeln? Bin ich besonders professionell in diesem Beruf, wenn ich keinen Ekel empfinde? Mit welchen Belastungen bin ich in diesem Beruf konfrontiert und wie gehe ich damit um?

Fragen, die sich unsere TeilnehmerInnen stellen müssen und die ihnen auch auf humorvolle Art und Weise beantwortet werden.



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