• HIER ANMELDEN
  • Intern
  • Kontakt
  • Todesanzeigen
  • Bestattungskalender
  • Jahrtage
  • Bestatter
  • Ratgeber
  • Verabschiedung
  • Bestattungsvorsorge
  • Todesanzeigen
  • Bestattungskalender
  • Jahrtage
  • Bestatter
  • Ratgeber
  • Verabschiedung
  • Bestattungsvorsorge
  • News

Christine Fröhlich

Friedhof Imst, † 23.10.2017 (54 Jahre)

  • Parte
  • Kondolenzbuch (103)
  • Gedenkkerzen (1893)
  • Trauerbild
Christine Fröhlich
Sie wollen eine Kerze entzünden oder kondolieren?
Dann bitte hier einloggen oder registrieren! ?

Sie stellen sich die Frage warum anmelden?

Zum Schutz von Angehörigen gegen unpassende Kommentare. Wir sind eine seriöse Trauerplattform und bitten daher um Verständnis.

Das TrauerHilfe Team

  • Lieber Herr Fröhlich, immer wieder muss ich an Sie denken. Ich hoffe, dass das neue Jahr immer mehr schöne Augenblicke, immer mehr Hoffnung und immer mehr Glücksgefühle für Sie und die ganze Familie bereit hält, dass Sie so wie im letzten Jahr Kraft und Stärke finden, nicht aufzugeben und nach vorne zu schauen, dass die unbeschwerten Tage mehr werden und Sie auch etwas Leichtigkeit im Herzen fühlen, dass Sie ganz bald mit einem Lächeln an Ihre geliebte Frau und Mutter zurück denken können ... das wünsche ich Ihnen von Herzen und ich bin mir sicher, dass immer noch sehr viele mit Ihnen fühlen. Aber alles braucht seine Zeit.

    14.01.2019 22:30 - Eine mitfühlende Leserin

  • Christine, wir leben jetzt ein ganzes Jahr ohne dich an unserer Seite. Wir durchschritten Täler der Verzweiflung und Tränen, bestiegen Berge der Zuversicht, Hoffnung und Morgenröte. Die Kreuze von dir und deiner Mama haben wir entfernt. Zu tief schneidet uns deren Anblick ins Fleisch und lässt keine Heilung zu. Geblieben sind die Tafeln mit euren Namen. Für andere ein lesbares Zeichen eures Gehens. Wir haben eure Namen in unsere Herzen geschrieben. Dort haben sie für immer den vordersten Platz. Christine, in vielen schlaflosen Nächten quälen einen Fragen. Immer noch die Frage nach dem "Warum?" miteingeschlossen.
    Die neue Sonne in meinem Leben ist erloschen. Ich durchschreite ein neues Tal der Finsternis, muss aus der neuen Verzweiflung und Sehnsucht wieder zurück zum Licht finden.
    Die letzten Tage waren geprägt von Zerrissenheit! Zerrissen von Sehnsucht nach dir und der Gewissheit, des ewigen irdischen Getrenntseins. Mein letzter Gedanke hier ist der Dankbarkeit geschuldet. Dankbar für alles, was uns durch dein liebevolles Wirken an eine Zukunft glauben lässt.
    Du wirst uns fehlen, bis wir, wann immer es sein wird, dir in die ewige Heimat nachfolgen werden.
    In tiefer Liebe, Helmut und unsere Söhne.
    Ruhe in Frieden!

    02.11.2018 01:54 - Dein Mann, deine Familie,

  • 11 Monate, so nah und zugleich weit weg ist dein Gehen. Auch wenn man nicht mehr hier in dieses Forum will, schon keine Gedanken zurücklassen. Es ist etwas, das uns, mich immer wieder holt. Oft ist es mir in dieser Zeit gelungen, den Kopf aus dem Wasser zu heben, nicht unterzugehen. Man findet ein Licht, glaubt, es führt einem aus der Dunkelheit zurück ins Leben. Welcher Trugschluss! Für uns ist es noch immer nicht Wahrheit, Realität. Man spürt oft das Verdrängen der Worte, wenn es um die Mama, die Frau, die Freundin, um dich geht. Und doch bist du allgegenwärtig. Deine Lebensspuren durchziehen unseren Alltag. Vieles verblasst, verliert sich in der Zeit. Manches kehrt immer wieder zurück, kann nicht aus den Kopf! Die Sehnsucht, dich wieder bei uns zu haben. Wohl wissend, dass dies nicht mehr sein wird. Die daraus sich ergebende Ohnmacht, auch Verzweiflung. Man denkt zurück, zählt die Jahre, wann wir Sechs um deinen liebevoll gerichteten Weihnachtstisch saßen. Denkt nach vorne, an Weihnachten 2018. Drei sind in neun Monaten gegangen. Es ist nicht nur die Leere, die einem die Brust eindrückt, es ist diese Gewissheit, die in den wenigen Worten "nie mehr" sich verbirgt.

    24.09.2018 01:06 - deine Familie, dein Mann

  • Wir schreiben den 17. Juli 2018. Es ist wieder ein schwarzer Tag in unser aller Leben. Deine Mama ist dir in die Ewigkeit nachgefolgt.
    Das Bild, das bei uns neben dem Fernseher steht, zeigt eine glückliche, kleine Familie. Seit damals ist nicht einmal ein Jahr vergangen. Und trotzdem ist die Welt heute eine völlig andere als damals. Alle Pläne, alle Gedanken an ein gemeinsames Morgen, alle Sorgen über dieses Morgen sind Schall und Rauch.
    Das Leben hat mir ein neues Morgen geschenkt, du bist aber immer ein Teil dieses Morgen mit all seinen Facetten.

    Christine, ruhe nun, vereint mit deinen Eltern und allen geliebten Menschen in der Ewigkeit, bei Gott unsern Herrn.
    Danke an euch allen, für alles, was ihr irdisch an Liebe, Zuwendung und Fürsorge uns habt gegeben.
    Deine Familie vermisst dich sehr!

    17.07.2018 23:30 - Dein Mann

  • Acht Monate sind mittlerweile schon vergangen. Heute hat das zweite Leben gewordene Zeichen unserer Liebe seinen ersten Geburtstag ohne dich. Auch wenn eine neue Zukunft in mein Leben gekommen ist, du bist immer in mir, wirst es immer sein. Bis ich gerufen werde, deinen Weg zu gehen.
    Du hast vor einem Vierteljahrhundert neues Leben in diese Welt geboren. Hast es ebenso wie das erste Leben mit Liebe und ungeheurer Wärme bis zu deinem Gehen begleitet. Gibt es auch Tage der Niedergeschlagenheit, Trauer und Mutlosigkeit. Wir werden mit dir im Herzen dem Morgen entgegengehen. Aufrecht, stolz und ungeheuer dankbar, dich als Frau, Partnerin und Mama gehabt zu haben. Und trotzdem wird sie immer wieder nach oben drängen, die Frage nach dem "Warum so früh?"

    22.06.2018 00:43 - Helmut

  • Zurückgekehrt an den Ort unserer letzten Reise.
    Zurückgekehrt an den Ort des hellen Morgen.
    Zurückgekehrt mit Sehnsucht und Wehmut im Herzen!

    IL

    31.05.2018 13:47 - Helmut

  • Viel Zeit ist vergangen. 7 Monate, lange Monate. Viele sind dir gefolgt, gefolgt auf die andere Seite des Seins. Bete für uns, speziell für deine Mama. Ihre Reise ist in die Zielgerade eingebogen. Hilf ihr, den Schritt auf die andere Seite zu tun.
    R.I.P

    24.05.2018 14:29 - dein Familie

  • Heute gingen wir den letzten irdischen Weg mit unserer Mama, deiner Schwiegermutter. Du weiß, wie sehr sie dich geliebt hat. Nun seid ihr wieder in Gottes Herrlichkeit vereint. Was haben wir uns doch noch Gedanken gemacht - vor nicht einmal fünf Monaten - was passiert, wenn Mamas Gehen in die Vergangenheit immer beängstigender wird. Wie werden wir das lösen, wie die Zukunft dann aussehen.
    Jetzt sind 135 Tage vergangen und es hat sich der Spruch bewahrheitet, "der Mensch denkt und Gott lenkt!"
    Alle Planungen, alle Zukunftsängste, alle "Wenn und Aber" von damals, sind aus der Rückbetrachtung Schall und Rauch. Wie gerne hätte ich dich heute beim Abschied von Mama an meiner Seite gehabt. Als Stütze, als Trösterin und Nach-Vorne-Schauende, die du immer warst. Ihr seid ins Licht gegangen, bereitet uns eine Wohnung bei Gott, bis wir uns einst, wenn unser irdische Vorhang fällt, wiedersehen.

    07.03.2018 20:36 - Helmut

  • Es sind vier Monate ohne dich an uns vorübergezogen. Anfangs konnten wir uns nicht vorstellen, überhaupt bestehen zu können. Irgendwie ist es immer gegangen, Tag für Tag. Am schlimmsten waren die Morgenstunden. Der immer leere Platz neben mir., verbunden mit der Gewissheit, dass es für immer ohne dich so bleiben wird. Das Aufstehen, der leere Platz am Tisch, keine Berührungen zum Abschied, keine beim Heimkommen, in eine jetzt meist leere Wohnung. Deine wärmende, beglückende Anwesenheit vermissend, mit Tränen in den Augen, weil doch immer diese verdammte Frage "Warum." auftaucht.
    Viel Arbeiten, mehr als der Seele und dem Körper gut tut, die Zeit verschwendend, weil man die Leere oft einfach nicht aushält.
    Es gibt sie auch wieder, die Momente des Glücks, gekommen in mein Leben, wie dein Gehen.
    Christine, wir alle gönnen dir die Ruhe beim Herrn, auch wenn wir - deine Söhne, deine Mama, deine Freundinnen, deine Arbeitskolleginnen und besonders ich - dich so sehr vermissen.

    22.02.2018 18:11 - Helmut

  • Wieder zieht ein Montag an uns vorüber. Ein Tag, der uns immer an dein Gehen erinnern wird. Plötzlich, ungefragt, chancenlos.
    Gerade in den letzten Tagen durchschritt ich Täler der verzweifelnden Trauer, darauf Täler des Hochgefühls. Dazwischen pendelt derzeit mein Leben. Es ist wie im richtigen Leben. Laut Kalender bewegen wir uns Richtung Frühling, doch der Winter hat uns fest im Griff. So ist es in meinem Inneren. Nein, die Zeit machte bisher keine Anstalten, irgendwas zu heilen. Wie auch. Alles liegt doch noch unter der Schockstarre des Winters, des Lebenswinters. Es liegt nicht an der fehlenden Geduld. Oft muss man ankämpfen gegen die Last, dass man nicht fällt und sich nicht mehr erheben will. Einfach liegen bleiben und warten, warten bis alles vorbei ist.

    12.02.2018 23:22 - Helmut

  • Lieber Helmut,
    auch ich habe deine Eintragungen mitgelesen.
    Ich wußte immer,daß du ein besonderer Mensch bist. Die Musik war und ist unser starkes Bindeglied , obwohl wir uns leider viel zu selten sehen und musizieren .
    Ich wollte dir nur sagen: Christine war einmalig, auch für mich! Ich habe sie nur ein paar mal gesehen, aber sie ist mir unvergesslich, mit ihrer Aura und ihre Ausstrahlung. Sie bleibt bei denen, die sie kennenlernen durften. Man kann sie gar nicht vergessen, diese wunderbare Frau.
    Gott sei Dank, schreibst du jetzt von Dankbarkeit, daß du sie hattest ,so kannst du die Trauer hoffentlich besser verarbeiten, Helmut, ich bete darum.
    Mein lieber Cousin ,ich bin dankbar, deine Cousine zu sein und auch ein bißchen stolz darauf.
    In tiefer Verbundenheit zu dir und deiner Familie
    Cousine Anneliese aus Thiersee

    „Ein Kind hat seine Spur
    in unserem Leben hinterlassen.
    Es wurde mit Liebe
    und Freude erwartet.
    Was bleibt, sind Erinnerungen
    und Dankbarkeit. Und Schmerz...“

    Du fehlst uns so ...
    Wo früher dein Lachen war,
    ist jetzt nur noch Stille.
    Wo früher dein Platz war,
    ist jetzt nur noch Leere.
    Unfassbar ist die Erkenntnis,
    es wird sich nie mehr ändern.
    Wir werden dich vermissen,
    ein Leben lang.

    08.02.2018 22:03 - Kröll Anneliese

  • Zeit eilt dahin.
    Aus Morgen wird Heute,
    aus Heute wird Gestern!

    Das geplante Morgen,
    ist schon wieder zerflossenes Gestern.

    Trauer nicht eilt,
    Trauer verweilt.
    Hält an dir fest,
    dich selten verlässt.

    Leben zieht weiter,
    mal finster, mal heiter.
    Sonne, sie scheint,
    das Herz in dir weint.

    Man muss überstehen,
    die Zeit wird vergehen.
    Kehrt jemals zurück,
    ein Leben im Glück?

    Obwohl nicht mehr da,
    bist du uns immer nah.
    Es war uns beschieden,
    du, ruhe in Frieden!




    04.02.2018 12:08 - In Gedanken an dich

  • Ich wollte eigentlich keine Einträge mehr ins Online-Kondolenzbuch meiner Frau schreiben. Doch gerade die letzten Einträge drängen mich dazu, doch noch einige, letzte Gedanken zu formulieren.
    Es fällt vielen Menschen schwer, ihre Trauer nach außen zu tragen. Wir leben in einer Zeit, in der "Gefühle zeigen" als Schwäche angesehen wird. Trauer ist für mich aber mehr als nur "ein Gefühl". Trauer ergreift in einem ungeheuren Maße den ganzen Körper. Man geht an Leib und Seele zugrunde, wenn es nicht gelingt, diese zu überwinden und in Dankbarkeit zu verwandeln. Ich bin, dankenswerterweise, von sehr vielen tollen Menschen umgeben. Kolleginnen und Kollegen von den Schulen wo ich tätig bin, tragen mich sprichwörtlich durch die schwerste Zeit. Ich erkenne, wie wichtig es ist, "Freunde" zuhaben. Nicht in der virtuellen Welt des Internets, nein, in der wirklichen Welt. Wo ein so unfassbares Ereignis, wie der plötzliche Tod eines unersetzlichen, geliebten Menschen, dich völlig aus der Bahn wirft. Ich spüre keinen Groll oder Zorn gegen Gott, weil er mir schon so viele geliebte Menschen genommen hat. Denn ich weiß, dass wir uns alle nur auf Zeit geliehen sind. Einander begegnen und wieder entfernen. Jedem Menschen, jeder Seele, ist eine bestimmte Zeit gegeben. Speziell der mitfühlenden Leserin im letzten Eintrag möchte ich die Botschaft mitgeben - wenn Jesus uns in seiner Auferstehung den Weg zeigt, den wir alle gehen werden - hab keine Angst, vertraue auf den uns Gesandten. Der für uns vom Vater geopferte Gottessohn hat uns Menschen eine neue Form des Seins eröffnet. Geht uns auch ein geliebter Mensch voraus in diese neue Herrlichkeit, es gibt ein Wiedersehen am Ende der Zeit in nur von Liebe getragener, zeitloser Dimension.

    Man kann es nicht besser ausdrücken, als der Text des Liedes " Wir sind nur Gast auf Erden". Und in diesem darin ausgedrückten Vertrauen, werde ich das vor mir liegende Leben meistern. Und den Tag entgegengehen, wo ich wieder mit meiner Frau, meinem Vater, meinem Bruder und all den anderen Vorausgegangen vereint sein darf.

    Wir sind nur Gast auf Erden
    und wandern ohne Ruh
    mit mancherlei Beschwerden
    der ewigen Heimat zu.

    Die Wege sind verlassen,
    und oft sind wir allein.
    In diesen grauen Gassen
    will niemand bei uns sein.

    Nur einer gibt Geleite,
    das ist der liebe Christ;
    er wandert treu zur Seite,
    wenn alles uns vergisst.

    Gar manche Wege führen
    aus dieser Welt hinaus.
    O, dass wir nicht verlieren,
    den Weg zum Vaterhaus.

    Und sind wir einmal müde,
    dann stell ein Licht uns aus,
    o Gott, in deiner Güte,
    dann finden wir nach Haus.

    Christine, danke für deine Liebe!

    25.01.2018 00:50 - Helmut

  • Lieber Herr Fröhlich,
    ich kenne Sie nicht, habe aber die ganze Zeit mitgelesen und mit Ihnen gefühlt. In Ihren Zeilen liegt so viel Gefühl, Ihre Trauer um Ihre geliebte Frau, Ihre Verzweiflung kann man fast spüren, Ihr tiefer Glaube und die Hoffnung auf ein Wiedersehen kommen aber auch zum Ausdruck. Ich finde Ihre Worte stehen stellvertretend für viele, die jemanden verloren haben und nicht wissen, wie sie das alles aushalten können. Die meisten Menschen trauern still vor sich hin, aber in ihren Herzen sieht es wohl genauso aus, wie Sie es geschrieben haben.
    Ehrlich gesagt hat mir das alles ziemlich Angst gemacht.
    Seit einigen Jahren schon, habe ich große Angst, dass eine/r von meinen Lieben gehen muss. Jeden Tag kann es soweit sein.
    Ich habe bisher noch keinen mir sehr nahestehenden Menschen verloren und kann wohl nicht ermessen, wie schmerzvoll so ein Verlust ist. Ich stelle es mir jedenfalls kaum oder nicht ertragbar vor. Und das, wie gesagt, macht mir große Angst. Ich kann nur versuchen, so wie Sie geschrieben haben, die Zeit, die bleibt, zu nutzen, die Zeit mit meinen Lieben auszukosten und harmonisch zu verbringen ... und trotzdem frage ich mich, wie kann ich dann ohne sie weiter leben? Hat dann alles noch einen Sinn? Ich hoffe, dass mir dann mein Glaube auch so hilft wie Ihnen. Danke, für Ihre Zeilen und von Herzen alles Gute für die Zukunft!

    23.01.2018 19:30 - Eine mitfühlende Leserin

  • Lieber Helmut,
    Ihre Liebe zu ihrer Frau und ihr fester Glaube haben auch mich zu tiefst berrührt Und ehrlich gesagt auch sehr viel geholfen. Das Jetzt und Sein anders zu sehen unf zu vetstehen. Danke!
    Viel Kraft und alles alles Gute!

    22.01.2018 19:11 - Eine dankbare Unbekannte

  • Lieber Helmut.
    Sehr, sehr berührend ihre Worte. Danke dass sie mich teilhaben lassen. Und bitte lassen sie nach einiger Zeit wieder die Sonne in ihr Herz. Alles Liebe für sie und ihre Kinder.
    Unbekannterweise
    Dorothea

    21.01.2018 20:48 - Dorothea

  • In wenigen Tagen sind es drei Monate, dass du von uns gingst. Unvorstellbare, enteilte 89 Tage sind es heute. Es gibt die Momente, wo man immer noch glaubt, du stündest abends wieder in der Tür und würdest uns mit deinem strahlenden Lächeln anschauen, die Frage stellend, "wie war es, ohne mich?".
    Viele sind dir seit damals nachgefolgt in die ewige Heimat zu Gott. Viel Leere ist in Familien, Freundeskreisen eingekehrt. Wir wissen nicht, was vor uns liegt? Wissen nicht, was die Zukunft bringen wird?
    Deine zurückgebliebene kleine Familie übt sich in Überlebensstrategie. Es gibt viele Helfer. Sie helfen, die Seelen der deinen oben zu halten. Sie nicht der Verzweiflung und Aussichtslosigkeit zu überlassen. Andere haben es geschafft, Brücken zu bauen, über die Hoffnung, Zuversicht und Glaube an das Morgen beginnt zurückzukehren. Noch einmal sage ich für all dein irdisch Getanes, danke. Deine Spuren in unserer kleinen Welt werden unauslöschlich bleiben. Sie werden uns durch dieses Morgen ohne dich immer tragen. Werden uns immer vor Augen halten, welch wunderbare Mama und Frau du warst.
    Ich , dein Mann, entlasse dich jetzt aus den öffentlich einsehbaren Gedanken. Es war für mich ein Weg, das Unfassbare erträglicher zu machen und wieder Mut und Zuversicht zu gewinnen. Vielleicht konnten auch Menschen, die diese Einträge gelesen haben, für ihr Leben und im besonderen Maße für ihren Glauben ihre Ankerpunkte finden.
    Ich habe erkannt, Gott lässt uns nicht fallen. Er fängt uns auf, trägt uns durch die schweren Tage, schwere Zeit.
    Christine, ruhe in Frieden in der Herrlichkeit des ewigen Seins, geborgen in den Händen deiner Vollendung!

    20.01.2018 00:48 - Helmut

  • 13. Jänner 2018!
    Vor 11 Wochen standen viele mit Tränen in den Augen und gesenktem Haupt an deinem Sarg. Haben dich auf deinem letzten Weg von der Leichenkapelle in die Kirche begleitet. Vorbei an unserem Haus, unserem Heim, unserem Nest. Du hast es immer mit sehr großer Liebe und Begeisterung gestaltet. Noch heute erinnert deine Parte am Fenster an dein Gehen.
    Heute stand ich wieder am Sarg eines lieben Menschen, am Sarg vom Ewald. Wie hast du dich immer gefreut, wenn du ihn beim Einkaufen getroffen hast. Er mir Grüße übermittelte, seine Einladung zum x-ten mal wiederholte, doch einmal auf ein paar Glaseln vorbeizukommen. Wie oft habe ich wichtigeres gefunden. Bei wie vielen stand ich mittlerweile aber schon öfter an ihrer letzten Ruhestätte, als ich sie im irdischen Leben besucht habe. Oft auch mit Tränen in den Augen, weil immer irgendetwas scheinbar wichtiger war, als einer lieb ausgesprochenen Einladung nachzukommen. Jetzt, keine Gelegenheit mehr besitzend, dies zu tun. Wie oft haben auch wir, Christine, Dinge auf ein unbekanntes Irgendeinmal verschoben. Freunde nicht besucht, Reisen nicht unternommen, wirklich gelebt. Wie oft höre ich mich seit dieser Zeit zu anderen sagen, dass sie heute leben sollen und nicht irgendwann. Warum, wirklich warum muss immer erst so eine Zäsur in das Leben kommen, damit man wirklich erkennt, was es bedeutet "Leben"? Wie viele kluge Bücher stehen bei uns in der Wohnung, die kurz alle "carpe diem" bedeuten.
    In Kürze gibt es eine neue letzte Ruhestätte für mich. Die Ruhestätte vom Ewald, unserem Pfarrer und Kollegen. Sie liegt auf meiner Strecke, wo ich oft dann mit dem Rad vorbei komme. Und ich werde wieder mit dem Gedanken am Grab stehen, "warum sitzen wir beide, wie du es immer ausgesprochen hast, jetzt nicht gemütlich bei dir auf der Terrasse und trinken a paar Glasln?" Warum sind wir Menschen, ich, solche Idioten? Warum fallen uns verzeihende, helfende, liebende Worte oft erst ein, wenn der Mensch, dem sie zugedacht sind, schon auf der anderen Seite des Seins ist. Christine, darum bin ich froh, dass wir immer in Frieden, Vertrauen und Liebe einander begegneten und lebten. Wie groß wäre der endgültige Trennungsschmerz von dir erst, wenn dieses letzte, "verzeih mir", nicht mehr irdisch möglich wäre.

    13.01.2018 21:51 - Helmut

  • Lieber Helmut,
    Ihre Worte über ihre liebe Frau Christine haben mich sehr berührt... Tränen sind geflossen.
    Ich durfte Christine bei der Arbeit in der Kinderkrippe Max und Moritz kennen lernen. Jeden Freitag haben wir zusammengearbeitet und uns gemeinsam um die kleinen Kinder gekümmert. Wenn Christine die Kinderkrippe betrat ging die Sonne auf. Ihre warmherzige und sonnige Art, ihre positive Ausstrahlung, ihre lieben Worte haben uns alle mitgerissen. Viele Gespräche haben wir geführt, Geschichten ausgetauscht und viel miteinander gelacht. Ich durfte sehr vieles von Christine lernen. Dafür bin ich ihr sehr dankbar. Sie hatte eine sehr liebevolle und warmherzige Art mit den Kindern umzugehen und in unserem Team und unseren Herzen wird sie immer einen Platz haben. Sie fehlt uns allen sehr.
    Jedes Mal wenn ich in die Kinderkrippe komme, ist das erste kurz vor ihrem Bild innezuhalten und sie zu begrüßen, mit einem Lächeln im Gesicht. Dann kann ich meine Arbeit beginnen.
    Da Christine und ich kleine Naschkatzen sind, haben wir uns immer abwechselnd etwas Süßes mitgebracht und dann heimlich vor den Kindern gegessen. Das war lustig. An diesen Freitagen habe ich mich immer besonders auf die Arbeit gefreut. Ich erinnere mich gerne an die gemeinsame Zeit mit Christine.

    Ich wünsche Ihnen lieber Helmut und eurer Familie viel Kraft und Sonne im Herzen.

    Liebe Grüße Cordula

    10.01.2018 13:48 - Cordula

  • Die Wochen, Tage ziehen dahin. Der Tag deines Gehens eilt von uns weg. Der Schmerz, die Leere, die Trauer sind kaum kleiner geworden. Momente, in denen es kaum auszuhalten ist, wechseln mit Momenten des Alltags. Symbole von Weihnachten haben unsere kleine Welt schon wieder verlassen. Aus 2017 wurde 2018. Irgendwann werden andere Ziffern unsere Zeit darstellen. Doch dein Fehlen wird unsere Welt immer mitbestimmen. Herr, gib uns die Kraft zu ertragen, was oft nicht zu ertragen ist.

    06.01.2018 01:45 - Helmut

  • Es ist der letzte Tag des Jahres 2017. Zum Zählen der Wochen, seit du nicht mehr bei uns bist, reichen nicht einmal mehr die Finger beider Hände. Deinen Geburtstag und die Weihnachtstage haben wir überstanden. Manchmal am Abgrund stehend, kein Glaube, das Morgen ohne dich zu ertragen oder gar wieder ohne diese innere Schwere zu leben. Immer wieder sucht und findet man Menschen, Bekannte und Unbekannte, die ein gleiches Los zu tragen haben. Aus Gesprächen erfährt man, wie andere mit so einem Erlebnis wieder das Leben auf die Bahn gebracht haben.
    Dein Anorak ist noch genau am selben Platz, wo du ihn am 23. Oktober das letzte Mal für den nächsten Tag hingehängt hast. Nichts von dir fehlt, keine Kleidung, kein Schmuck, keine Schuhe. Nur du, du bist nicht mehr. Ich will und kann nicht deine Spuren aus unserem Alltag tilgen, schon gar nicht aus unserem Herzen. Noch immer gibt es Bilder, die dein typisches, so warmherziges Lächeln zeigen,. Bilder, die einem auch sagen, macht euch um mich keine Sorgen, ich bin geborgen in Gottes Hand. Habt Geduld, lebt ein dankbares Leben, erfreut euch an jedem Tag , an jedem Sonnenstrahl, an jeder Begegnung. Schenkt euch Zeit und Liebe. Habt Hoffnung und Vertrauen in die Botschaft des Erlösers, der voraus ging, um für uns alle eine Wohnung zu bereiten.
    Deiner Familie bleibt nur, dir nochmal aus tiefstem Herzen danke zu sagen, für alles, was du bis zu diesem Datum irdisches, manchmal übermenschliches, vollbracht hast.

    31.12.2017 02:30 - Helmut

Mehr laden ...

Sie wollen eine Kerze entzünden oder kondolieren?
Dann bitte hier einloggen oder registrieren! ?

Sie stellen sich die Frage warum anmelden?

Zum Schutz von Angehörigen gegen unpassende Kommentare. Wir sind eine seriöse Trauerplattform und bitten daher um Verständnis.

Das TrauerHilfe Team

Kerze entzünden ohne Registrierung

Neue Kerze für Christine Fröhlich entzünden.

Bitte wählen Sie eine Kerze aus
Bitte geben Sie Ihren Namen oder Wunschtext auf der Kerze
Ich denke an dich ❤️🌹❤️
A Osterkerzl für di 🕯️
Licht und Frieden für Dich Barbara
Licht und Frieden für Dich Barbara
Licht und Frieden für Dich Barbara
Licht und Frieden für Dich Barbara
Licht und Frieden für Dich Barbara
So viele Weihnachten ohne dich!❤️
Wir tragen dein Bild immer im Herzen bei uns!
A Weihnachtskerzl für di 🕯️
Frohe Weihnacht, lb. Christine 🌟❤️
A Allerheiligenliachtl für di 🕯️
Mehr laden ...
Bestattung wurde durchgeführt von: Daniel Klocker Bestattung Praxmarer GmbH Thomas Walch Str. 4 6460 - Imst Tel.: 05412 64250 zum Bestatter
weitere Verstorbene Bestattungskalender Jahrestage

Weiter Zu

Alle Verstorbene
News

Vor einem Jahr

Mussten wir uns verabschieden von
  • Hansjörg Köll (Roppen)
© 2026 Trauerhilfe - Das Trauerportal
ImpressumAGBSDatenschutzNutzungsbedingungenWiderruf